Liebe PatientInnen,

ab 4.1.22 führen wir immer Dienstags von Nachmittags Corona Erst- Folge- und Boosterimpfungen mit dem mRNA Impfstoff von BioNTech/Pfizer durch.

Bitte vereinbaren Sie einem Termin selbst online (über das Schaltfeld auf unserer Homepage Startseit), oder in der Zeit

Mo –Fr von 9:00 bis 12:00 telefonisch unter 0761 - 73340

Bitte unterstützen Sie uns mit dem Lesen des aktualisierten Aufklärungsmerkblatts (s. PDF-Dokument) und dem Ausfüllen des Anamnese- und Einwilligungsbogens (s. PDF-Dokument) vorab und bringen die Unterlagen bereits ausgefüllt zusammen mit Ihrem gelben Impfausweis zu Ihrem Impftermin mit.
Bitte denken Sie auch daran, dass ohne das gelbe Impfbuch sowie die ausgefüllten Formulare keine Impfung möglich ist.

Bitte berücksichtigen Sie, dass bei den Impfterminen keine Zeit für ein ausführliches Gespräch besteht. Wir bieten Ihnen dafür bei Bedarf eine Beratung zur Individuellen Impfentscheidung mit gesondertem Termin an nach GOÄ A3 (30,60€).

Beachten Sie auch, dass wir nur gesunde Personen impfen ohne Infektzeichen. Sollten Sie Coronasymptome oder andere grippeähnliche Beschwerden haben melden Sie sich bitte über unsere Rezeption an. Als Corona-Schwerpunkt-Praxis bieten wir auch weiterhin PCR-Abstriche in unserer Akutsprechstunde an. Wir beraten zu Immunsystem unterstützenden Strategien zur Prävention und Reduktion der Schwere des Verlaufs (siehe auch Merkblatt) und führen in unserer Infektionssprechstunde naturheilkundlich - ganzheitliche Intensivtherapien (auch im Erkrankungsfall) durch.

Ihr Praxisteam Dres. Karner



Weitere Infos entnehmen Sie bitte den Newslettern von 04/20 und 11/20.
Informationen zu Öffnungszeiten lesen Sie unter aktuelle News.


Ein kleiner Virus und die Welt steht Kopf



Liebe Patienten/innen, Freunde/innen und Kollegen/innen,

mit diesem Newsletter wollen wir eine Zwischenbilanz ziehen in dieser außergewöhnlichen Zeit, die unseren Alltag mit der SARS-CoV-2 Pandemie weiterhin in Schach hält und unser medizinisches und gesellschaftliches Leben maßgeblich bestimmt.

So unterstützend und unvermeidlich die klassischen und etablierten Maßnahmen der Seuchenbekämpfung wie Social Distancing und Quarantäne sind, so sollte nicht vergessen werden (und wird leider in der medizinischen Berichterstattung viel zu wenig erwähnt), dass die Naturheilkunde und Ganzheitliche Medizin ein breites Spektrum sowohl zur Vorbeugung als auch zur Therapie von Viruserkrankungen wie Covid-19 bereithält.

Es ist Zeit für eine sachbezogene Analyse, eine Standortbestimmung, sowie die richtige Zeit das Immunsystem für den kommenden Winter zu stärken.
Unser Ziel ist es, Sie nach aktuellem wissenschaftlichem Stand zu informieren, vor der Erkrankung bestmöglich zu schützen und im Erkrankungsfall optimal zu behandeln.


Strategie

Der beste Schutz vor Corona ist neben den AHA-Regeln unser eigenes Immunsystem. Statt ausschließlich erregerorientiert vorzugehen, nutzen wir die Erkenntnisse der integrativen Medizin, gezielt die Immunabwehr gegen Viren zu stärken.

Eine integrativ medizinische Handlungsweise mit differenziertem risikostratefiziertem Vorgehen in der Nicht-Risiko-Bevölkerung (derzeit ca. 80 % der Bevölkerung) bei gleichzeitig hohem Schutz der Risikobevölkerung (ca. 20 %) mit allen derzeit verfügbaren Möglichkeiten, halten wir für die beste Strategie. Quasi eine „Sowohl als auch Strategie“. Die Alternative Medizin legt ihren Schwerpunkt dabei auf Salutogenese (Gesunderhaltung) während sich die universitäre Medizin vor allem den pathogenentischen Therapieansätzen zuwendet. Integrative Medizin verbindet pathogenetische und salutogenetische Therapieansätze zu einem Gesamtkonzept. Eine Strategie die allein auf Corona-Impfstoff setzt, ist aktuell spekulativ, da es bislang trotz 40-jähriger Intensivforschung keinen zuverlässigen Impfschutz gegen RNA-Viren (zu denen SARS-CoV-2 gehört) gibt.

Ein integrativer Blick zeigt auf, dass Mikroorganismen integrierte Bestandteile des Lebens sind und sich nicht bekämpfen lassen. Die Mutationsfreude von Viren und auch anderen Mikroorganismen legt nahe, dass unser höchstes Potenzial im Umgang mit Viren in der Kompetenz unseres eigenen Immunsystems liegt. Ziel einer salutogenetischen Medizin ist es daher, Schwächen im Immunstatus festzustellen mittels Laboranalyse (Immuncheck) und mit natürlichen Mitteln zu beheben. Dabei ist es entscheidend den ggf. krankmachenden Lebensstil zu ändern, stille Entzündungen zu lindern, Nährstoffmängel zu beheben, psychische Belastungen insbesondere Stress, zu vermindern, Übergewicht abzubauen und keine Angst vor den Viren zu haben.


Wissenschaftlicher Stand

Nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand dockt SARS-CoV-2 an den ACE-2-Rezeptoren der Oberfläche von verschiedenen Organzellen an, insbesondere an Gefäßen. Das führt zu Gefäßverengung und zu einer reduzierten Blutversorgung der betroffenen Organe, was deren Funktion verschlechtert. (1)

• Zur Risikogruppe mit Vorschädigungen der Gefäße gehören Patienten/innen mit Diabetes, Adipositas, Herzkreislaufproblemen und ältere Patienten/innen mit abnehmender ACE 2-Funktion. Es ist keine neue Erkenntnis, dass diese Erkrankungen mit Fehlernährung und ungesundem Lebensstil in Verbindung stehen. (2)

Patienten/innen mit Fettleber, erhöhtem viszeralem Bauchfett und Diabetiker sind nach aktueller Datenlage wohl wegen ihrem gestörten Zuckerstoffwechsel (der Gefäßschäden zur Folge hat) und ihrer geschwächten Immunantwort gefährdet, kompliziertere Verläufe zu bekommen. (3)

• Zudem gilt als gesichert, dass Luftschadstoffe wie Ozon, Feinstaub, CO2 und NO2 metabolische Erkrankungen und Endothelschäden verursachen. Es ist nachgewiesen dass zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung die Grenzwerte in der EU eigentlich deutlich abgesenkt werden müssten. (4) Die Gefahren durch Pandemien wie Corona stehen in direktem Zusammenhang mit Naturzerstörung, Klimawandel, Umweltverschmutzung und der Abnahme der Biodiversität.

Soziale Isolation und die abzusehenden wirtschaftlichen Folgen haben bereits zu einer hohen Belastung für die seelische Gesundheit und zu einer Häufung psychischer Störungen geführt – Angsterkrankungen und Depressionen nehmen zu.

25 wissenschaftliche Fachgesellschaften und Verbände haben sich daher zum Kompetenznetzwerk Puplic Health/Covid-19 zusammengeschlossen, mit dem Ziel, die psychosozialen Folgen zu minimieren. Das soll durch Prävention und Gesundheitsschulung, durch Resilienzförderung, Aufklärung über gesunde Ernährung und Abbau von schädlichem Lebensstilverhalten auf breiter Basis erfolgen, was wir sehr begrüßen. (5)


Update immunstärkende Maßnahme gegen das Corona Virus ergänzend zu unserem Newsletter vom April 2020

Wir wollen Ihnen Orientierung geben durch gut recherchierte Informationen:

1. Orthomolekulare Medizin

Der Schweregrad einer Infektion durch Mikroorganismen wird durch zwei Faktoren bestimmt. 1. die Abwehrleistung des Immunsystems und 2. dessen antioxidativem Schutzsystem.
Mitte August ist eine klinische Studie in der Region Hubei abgeschlossen worden, zu immunmodulierenden Vitamin-C-Infusionen. (6) Es wurde nachgewiesen, dass bei schweren Verläufen die Sterblichkeit an Covid-19 um zwei Drittel gemindert werden kann. Vitamin-C-Infusionen senken Entzündungsparameter, verbessern die Sauerstoffversorgung der Lunge und reduzieren die Organfehlfunktionen bei schweren um 75 % und bei leichten Fällen um 50 %. (https://assets.researchsquare.com/files/rs-52778/v1/e3812db0-cb32-4a81-b024-76f54c344112.pdf)

Vitamin-C ist unserer Kenntnis nach, das erste Medikament das effektiv gegen Covid-19 hilft und demnach in allen Krankenhäusern und Institutionen eingesetzt werden müsste. Doch liest man leider in den meisten Medien darüber nichts und ist der Einsatz von Vitamin-C, außer in naturheilkundlichen Praxen, weder Standard der klinischen Therapie noch der Vorbeugung.

Das sollte sich schnellstmöglich ändern.

Mit einer ähnlich beeindruckenden Zusammenfassung von 30 Studien hat Biesalski (Universität Hohenheim) (7) im Juni 2020 aufgezeigt, das mit einer ausreichenden Vitamin-D Versorgung die Sterberate an Covid-19 um ca. 70% sinkt. Vitamin-D hat demnach einen direkt abwehrsteigernden Effekt auf die Zellen des Immunsystems, insbesondere Makrophagen, Lymphozyten, Neutrophile und dendritische Zellen. Mit seiner immunmodulierenden Wirkung kann es schwere Verläufe durch Verminderung des Zytokinsturms verhindern. Derzeit haben ca. 60 % der Bevölkerung nördlich des 42. Breitengrades (Höhe von Rom), einen zu niedrigen Vitamin-D-Wert (kleiner 30 ng/pro ml)

Die derzeit empfohlene Tagesdosis liegt je nach Gewicht für Erwachsene zwischen 4000 und 5000 I. E. pro Tag. 

Vitamin-D sollte am besten zusammen mit K2 als Knochenschutz eingenommen werden.

Der individuelle Schutz vor Covid-19 erhöht sich nachweislich durch die präventive Einnahme von ausreichend Vitamin C, A, D, Zink, Selen, Omega-3 Fettsäuren und Lysin. Zur Therapie sollten die Dosierung entsprechend erhöht werden (s. Anhang Ärzteplattform orthom. Medizin).

Vitamin A und Zink sind dabei essentiell für eine schlagkräftige Immunantwort. Vitamin-C erhöht die Anzahl immunkompetenter Zellen und Omega-3-Fettsäuren reduzieren Entzündungen und wirken antibakteriell. Glutathion zeigt vor allem bei älteren Patienten/innen eine Verminderung von Grippensymptomen und der bettlägrigen Tage (Literatur siehe Anhang).

Sprechen Sie uns auf qualitativ hochwertige Kombipräparate an.


2. Lebensstil:

Gefährdete Personen reduzieren ihr Risiko erheblich, wenn sie auf Rauchen, Alkohol, Junkfood und Süßigkeiten verzichten, sowie Stress reduzieren und sich 40 Minuten täglich bewegen. Kalt warme Wechselduschen sowie zweimal wöchentliche Saunabäder, sind einfache und hochwirksame Maßnahmen das Immunsystem zu stärken, denn Wärmeanwendungen schwächen die Kohärenz der Viren und ihre Aktivität über eine Stärkung des Gluthationsystems, der antioxidativen Schutzsysteme, des Zellschutzes und der Körperentgiftung.

Eine Liste mit vorbeugenden Maßnahmen, wie Sie Ihre körpereigene Abwehr mit einfachen Mitteln im Winter stärken können finden Sie im Anhang.


3. Immungesunde Ernährung

Der Schlüssel für ein gutes Immunsystem ist eine gesunde Ernährung. Sie muss eiweißreich sein, viele Vitalstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten und möglichst wenig Zucker. Spermidin, das in vielen Lebensmittel vorkommt hat laut aktueller Forschung eine stark antivirale Wirkung indem es die Vermehrung der Coronaviren um 85 % hemmen soll. 

Spermidinhaltige Lebensmittel siehe Anhang.
Spermidin steht inzwischen auch als Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung.  

Coronaviren regeln die körpereigene Autophagie (Zellentgiftung) herunter und können sich dadurch optimal vermehren. Zahlreiche aktuelle Studien zur ketogenen Ernährung und zum Fasten legen nahe wie durch eine kohlenhydratarme Ernährung Autophagie Prozesse verbessert werden können und so die Virusvermehrung gehemmt werden kann. Ketogene Ernährung regelt auch das entzündungsförderndes System (NLPR3-Inflammasom) herunter und verhindert so überschießende Entzündungsreaktionen, die gerade für die schweren Verläufe und Todesfälle verantwortlich sind. Auch durch den Appetitverlust bei schweren Erkrankungen, erzeugt der Körper quasi selbst eine heilsame ketogene Stoffwechsellage. Viele Menschen fasten instinktiv wenn sie krank werden. Durch ein 2-3 tägiges Heilfasten kann bewusst eine ketogene Stoffwechsellage hergestellt und Autophagie gesteigert werden (8). (https://www.das-pta-magazin.de/forschung-sars-cov-2-und-autophagie-2594279.html, https://www.ernaehrungsmedizin.blog/2020/04/23/charite-studie-mit-spermidin-gegen-covid-19/)

Wissenschaftliche Hintergründe finden Sie dazu im Keto-Kompass. (10) Alltagstaugliche Rezepte entweder in Keto, richtig gesund (11) oder brandneu ab 08.12.2020 im Keto-Kompass Kochbuch, das auch ein Kapitel zu immungesunder Ernährung hat (siehe Anhang).

Eine Einkaufsliste für Immungesunde Ernährung im Herbst und Winter finden Sie auch im Anhang.


4.  Mikrobiom verbessern

Die Eintrittspforte für das Virus sind die Flimmerzellen des Nasenrachenraums und der Darmschleimhaut. Über den Blut und Lymphstrom sind die Schleimhäute miteinander vernetzt. Die Schaltzentrale des Immunsystems liegt im Darm. Die Darmflora ist quasi eine Art Trainingslager für das Immunsystem, wenn man unser Immunsystem mit einer Fußballmannschaft vergleicht. Jedes Mitglied muss hellwach sein und auf Zack, um auf Angriffe zu reagieren. Stress, falsche Ernährung, Alkohol, Zigaretten, Luftschadstoffe, Bewegungsmangel und Schlafmangel setzen quasi einen „Immunspieler“ nach dem anderen schachmatt, auf die Reservebank. Pro- und Präbiotika (gesunde Darmbakterien und Ballaststoffe z.B. Immunaflor und Gro) sorgen für ein gesundes Mikrobiom und sind zur Vorbeugung zu empfehlen. Auch fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Joghurt oder Kimchi dienen als natürliche Virusblocker. (12) Forscher/innen der Universität Antwerpen fanden kürzlich heraus, dass Laktobazillen als schützende Schleimhautbakterien, einen effektiven Schutz vor Virusinfektionen bieten.


5. Pflanzenheilkunde

Unsere Pflanzen haben weltweit gelernt, wie sie Angriffe von Viren abwehren können. Diese seit Jahrmillionen erworbene Kompetenz geben sie weiter in Form ihrer sekundären Pflanzenwirkstoffe. Baikalhelmkraut hemmt z.B. effektiv die Vermehrung von SARS-Cov2-Viren. Cordyceps, ein Heilpilz der bekannt ist aus der TCM-Medizin kann nachweislich den bei Corona so starken Zytokin-Sturm herunterregulieren. Holunder und Säckelblume stimulieren unsere T-Zell Lymphozyten, die unsere Abwehrkraft erhöhen.

Rosenwurz und Taigawurzel wirken immunmodulierend und als Adaptogene Stressresistenz erhöhend. Süßholz wirkt schleimhautschützend - nicht nur auf die Magenschleimhaut sondern auch äußerst effektiv auf die Zilienzellen der Atemwege.

Zu Wasserdost liegen viele Studien vor, bezüglich seiner Regenerationsfähigkeit von Gewebeschäden, auch bei vielen anderen Viruserkrankungen nicht nur bei Covid-19.

Meereskieferextrakt aus der Rinde von Pinus Pinaster wirkt antioxidativ und entzündungshemmend speziell auf Endothelschäden von Gefäßen. Die darin enthaltenen Procyanidine stärken nachweislich die Gefäßwände auch der kleinsten Blutgefäße.

Ingwer verhindert die Ausbreitung des Virus und schützt die Schleimhautmembranen vor Virusschäden.

Umckaloabo und Propolis wirken antimikrobiell.

Wir haben uns mit entsprechenden Pflanzentinkturen und Teemischungen eingedeckt um Sie im Krankheitsfall optimal versorgen zu können (Literatur anbei).


 

Quellennachweise:

(1) Varga Z et al.: Endothelial cell infection and endotheliitis in COVID-19. Lancet 2020;doi:org/10.1016/SO140-6736(20)30917-X
(2) Gerste Ronald D., Thrombose-Pathogenese: Endotheldysfunktion bei COVID-19,  Deutsches Ärzteblatt, Jg. 117, Heft 22-23, 1 Juni 2020
(3) Hollstein Tim: COVID-19 und Diabetes – eine unheilige Allianz: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 117, Heft 26, 26. Juni 2020
(4) Ritz B et al: The effects of dust, ozone, nitrogen dioxide on health, DÄB Int. 2019; 116:881-6.
(5) Zielasek Jürgen: Psychische Störungen werden zunehmen, Dtsch. Ärzteblatt 2020; 117 (21):A 1114-7
(6) Zhang Jing et al. High-dose vitamin c infusion for the treatment of critically ill COVID-19, Preprint  https://assets.researchsquare.com/files/rs-52778/v1/e3812db9-cb32-4a81-b027-76f54c344112.pdf
(7) Biesalski HK: Vitamin D deficiency and co-morbidities in COVID-19 patients – A fatal relationship? NFS Journal, Volume 20, August 2020, Pages 10-21. https://doi.org/10.1016/j.nfs.2020.06.001 und https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news-%5D=48816&cHash=5b2128cd37f8895202d502a1e829d560, abgerufen am 29.07.2020.
(8) Carmona-Gutierrez D, et. al. Digesting the crisis: autophagy and coronaviruses. Microb Cell. 2020;7(5):119-128.    https://www.das-pta-magazin.de/forschung-sars-cov-2-und-autophagie-2594279.html, https://www.ernaehrungsmedizin.blog/2020/04/23/charite-studie-mit-spermidin-gegen-covid-19/
(9) Francoise Wilhelmi de Toledo et. Al. (2020): Interplay between oxidative damage, the redox status, and metabolic biomarkers during long-term fasting. Food and Chemical Toxicology https://doi.org/10.10.16/j.fct.2020.111701
(10) Ulrike Gonder, Julia Tulipan, Marina Lommel, Dr. Brigitte Karner, Keto Kompass, Riva (27. Dezember 2018)
(11) Dr. Brigitte Karner, Ulrike Gonder, Keto, richtig gesund, ZS Verlag GmbH; 2. Auflage (6. März 2020)
(12) Bousquet J. et al. Association between consumption of fermented vegetables and COVID-19 mortality at a country  level in Europe , https://doi.org/10.1101/2020.07.06.20147025


Literaturliste:

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Biesalski HK et al, Hrsh. Ernährungsmedizin. Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer und der DGE. 4. Aufl. Stuttgart: Thieme; 2010
Blach-Olszewska, Z. et al: Production of cytikines and stimulation of resistance to viral infection in human leukocytes by Scutellaria baicalensis flavones. Journal of Interferon & Cytokine Research 28, no. 9 (2008): 571-81.
Calder PC et al.  Optimal Nutritional Status for a Well-Functioning Immune System Is an Important Factor to Protect against Viral Infections. Nutrients 2020, 12, 1181
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Freese Dr.: https://www.youtube.com/watch?v=n3nNkQpWWPQ&t=1s (Interview mit dem Sportwissenschaftler und Ernährungsimmunologen Dr. Freese)
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Gröber U et al, Corona, Influenza & Co. – Wie stärke ich mein Immunsystem mit Mikronährstoffen? Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft; 2020
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Read SA, et al. The role of zinc in antiviral immunity. Adv Nutr 2019; 10 (4): 696-710.
Shanghai Expert Group on Clinical Treatment of New Coronavirus Disease. Chinese Journal of Infectious Diseases 2020; doi: 10.3760 / cma.j.issn. 1000-6680.2020.0016
Virgili et al: Procyanidins extracted  from pine bark protect a-tocopherol in ECV 304 endothelial cells challenged by activated RAW 264.7 macrophages: role of nitric oxide peroxynitrite. FEBS Lett 431: 315-318, 1998
Wartzel LB: Einfluss sekundärer Pflanzenstoffe auf die Gesundheit in: DGE in Ernährungsbericht 2012, 355-374)
Yayawardena R. et al, Enhancing Immunity in Viral Infections, with special emphasis on COVID-19: A Review Diabetes Metab Syndr. 2020 Apr 16; 14(4): 367-382
Youm, YH et al.: The Ketone Metabolite β-Hydroxybutyrate Blocks NLRP3 Inflammasome-Mediated Inflammatory Disease. Nat Med 2015; 21 (3), 263-9
Yun, Y., et al. Immunomodulatory activity of betulinic acid by producing pro-inflammatory cytokines and acitvation of macrophages. Archives of Pharmacal Research 26, no.12 (2003): 1087-95
Zhang Lei, Yunhuiliu: Potenzielle Interventionen für das neuartige Corona-Virus in China: Ein systematische Review J. Med. Virology   https://onlinelibary.wiley.com/doi/full/10.1002/jmv.25707
Zhang J. et al, Antibody responses to SARS-CoV.2 in patients of novel coronavirus disease 2019. Clin Infect Dis. 2020 Mar 28.
Zhang J. et al, Association between regional selenium status and reports outcome of COVID-19 cases in China. Am J Clin Nurt. 2020 Apr 28.
Zhang L, Liu Y: Potential interventions for novel coronavirus in china: A systematic review. J Med Virol. 2020;1-12)

 



Mit den besten Wünschen

Herzlichst Ihre/Ihr

Dr. med. Brigitte Karner, Dr. med. Wolfgang Karner und das gesamte Praxisteam

  Sie finden uns auch auf facebook



Praxis Dr. Karner
Salzstraße 20, Eingang Grünwälderstraße 17
79098 Freiburg

 

 

Unser Newsletter vom Frühjahr:

 

 

 

Liebe Patienten,

unsere Praxis ist geöffnet und wir halten alle nur erdenklichen Hygienemaßnahmen zu Ihrer und unserer Sicherheit ein. Wir beraten Sie per Telefon und Online Videosprechstunde.

Ab sofort können Sie bei uns einen Immuncheck machen und testen lassen, ob Sie Covid-19 bereits durchgemacht haben, Antikörper aufgebaut haben und bereits immun sind. Dieser Test weist 20 Tage nach Symptombeginn die Infektion sicher nach. (10) Er ist nicht zur Erstdiagnostik geeignet.
Abstriche zur Erstdiagnostik werden in den speziell eingerichteten Corona-Ambulanzen gemacht.

Wer jetzt noch raucht, dem ist zu raten damit aufzuhören, weil eine geschwächte Lunge anfälliger ist an Covid-19 zu erkranken. Lungen- und Herzkranke sollten auf eine gute medikamentöse Einstellung achten.

Für Risikopatienten und Immungeschwächte bieten wir unter höchsten Infektionsschutzbedingungen Infusionstherapien zur Immunstärkung an.


Solidarisch schützen wir unsere Mitmenschen vor Ansteckung und versuchen alle gemeinsam die Verbreitung des Virus soweit zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem für die Schwerkranken Kapazitäten hat. Das ist zweifelsfrei notwendig und konsequent umzusetzen. Was in der öffentlichen Diskussion, allerdings bisher vernachlässigt wird, ist die vom Lebensstil abhängige Kompetenz des Immunsystems und die Möglichkeiten der Naturheilkundlichen Therapien das Immunsystem zu stärken.
Bisher dürfen wir davon ausgehen, dass immunkompetente Menschen gar nicht erst krank werden oder die Erkrankung nur leicht verläuft. Grund genug, unser Immunsystem wirkungsvoll zu stärken, damit es mit der neuen Herausforderung fertig wird. Unser Ziel ist es, Sie dabei bestmöglichst zu unterstützen.



Erreichbarkeit


Wir haben unsere Erreichbarkeit verbessert und bieten telefonische Rückruftermine an und auch eine Online-Videosprechstunde. Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein Laptop mit Internetzugang und eine Mail-Adresse, die auf dem Laptop abrufbar ist.
Auch mit einem Smartphone können Sie die Videosprechstunde nutzen. Unsere Mitarbeiter rufen Sie 10 Minuten vor dem Termin an, um die Verbindung mit Ihnen einzurichten. .



Unsere wichtigsten immunstärkenden Tipps für Sie gegen das Corona-Virus



1. Richtig gute Ernährung

Eine vorbeugende Schutzmaßnahmen mit hoher Evidenz (gesicherter wissenschaftlicher Hintergrund) ist eine vitalstoffreiche Ernährung mit vielen sekundären Pflanzenwirkstoffen. Das sind die Wirkstoffe in den Beeren (Polyphenole), die Aromastoffe, Scharfstoffe, Bitterstoffe und Farbstoffe in Gemüsen und Gewürzen. Ausserdem die Mikronährstoffe, die in biologischem Obst und Gemüse, noch mehr in wildwachsende Heilkräutern, Sprossen und Keimen enthalten sind. Die Konzentration an immunstärkenden Vitaminen, Mineralien uns Spurenelementen ist um ein vielfaches höher in Wildkräutern als in angebautem Gemüse. Salate und Suppen werden damit schnell zum immunstärkenden Superfood (Einkaufsliste siehe Anhang). (1) Da unser Immunsystem aus ca. 1,5 kg Eiweiß besteht, ist auch eine ausreichende Eiweißzufuhr von mindestens 1,2 g bis 1,5 g Eiweiß pro Kg/KG wichtig.
Ketogene Ernährung oder die kleine Schwester, das Intervallfasten, fördern Autophagie Prozesse die in der Lage sind, Viren abzubauen und zu entsorgen – quasi so als wären sie Zellschrott. Dies konnte für MERS-Coronaviren nachgewiesen werden, die dem jetzigen neuen SARS-COV2-Virus sehr ähnlich sind. (2) Noch wirkungsvoller als Intervallfasten ist ketogene Ernährung für  1 bis 6 Wochen. (3)

2. Vitalstoffe

Evidenz basierte Studien und Metaanalysen liegen vor für Vitamin D, Zink, Eisen, Selen, Vitamin C und auch Omega3 Fettsäuren. (4)
Insbesondere Vitamin-D schützt vor überschießenden Immunreaktionen in den Atemwegen. Bei Schulkindern konnte eine um 64%ige Reduktion des Risikos an Influenza-Viren zu erkranken nachgewiesen werden. (5)
Eine große Metaanalyse von 2017 zeigt, dass Vitamin-D Supplemente akute Atemwegsinfektionen verhindern können. (6)  Das Robert Koch Institut (RKI) hat 2015 eine Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland durchgeführt (DEGS) und dabei herausgefunden, dass nur 11,8% der Bevölkerung in Deutschland normale Vitamin-D Werte aufzeigen (7). Eine Nahrungsergänzung mit 4000-5000 IE Vitamin-D täglich für Erwachsene (ca. 60 kg) ist daher im Winterhalbjahr dringend zu empfehlen. Gesicherte Daten liegen ebenfalls vor für Zink (60 mg täglich), Selen (110 ug täglich) und Vitamin-C (1-2 g täglich) um eine optimale Funktion des Immunsystems zu unterstützen.

Wir empfehlen die laborwertkontrollierte Einnahme von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln und bieten dazu einen Labortest an.

3. Darmeigenes Immunsystem unterstützen

Probiotika haben eine immunmodulatorische Wirkung und stärken die systemische Immunabwehr über immunaktive Signalstoffe. Die gelangen über die sog. Darm-Lungen-Achse zu den Immunzellen des Lungengewebes und unterstützen die dortige Immunabwehr wie jüngste Forschungen zeigen. (8) Metaanalysen des YHEC und der Cochrane Coll. haben ergeben, dass Probiotika die Häufigkeit von Atemwegsinfekten auf ca. die Hälfte reduzieren und die Dauer der Erkrankung um ca. 2 Tage verkürzen können. (9) Ballaststoffe dienen dabei als Futter für die gesunden Darmbakterien und je mehr wir davon aufnehmen, desto artenreicher wird das Mikrobiom und umso stärker unser darmassoziiertes Immunsystem.

4. Wärmeanwendungen

Das Robert Koch Institut empfiehlt, Fieber nicht immer gleich zu senken und hat dazu triftige Gründe. Das körpereigene Regulationssystem produziert Fieber nicht umsonst, denn es ist eine der effektivsten körpereigenen Maßnahmen um krankmachende Viren und auch andere Keime zu bekämpfen. Wärmeanwendungen imitieren körpereigenes Fieber und insbesondere Schwitzkuren sind geeignet, die Virenlast zu reduzieren. Warme Fußbäder, Infrarotkabine, Sauna, Heißgetränke und Überwärmungsbäder, wie z.B. das „Schlenzbad“ (Anleitung siehe Anhang) sind geeignete Maßnahmen die Körpertemperatur etwas ansteigen zu lassen. Allerdings sollte das Schlenzbad nicht ohne Anleitung und Begleitung oder bei Kreislaufschwäche durchgeführt werden. Wichtig ist die anschließende Bettruhe in einem vorgewärmten Bett. Idealerweise trinkt man dazu einen heißen schweißtreibenden und abwehrsteigernden Tee, der aus 1 TL Gewürznelken, einer Zimtstange, 2 cm frisch und kleingeschnittener Ingwerwurzel, 1 TL Thymian und 1 TL Salbei mit  ½  L Wasser, für 10 Minuten geköchelt wird. Dazu gibt man noch etwas Zitrone und evtl. 1 TL Honig oder Erythrit. Von diesem Tee kann auch 3x täglich 1 Tasse getrunken werden.

5. Naturheilkundliche Unterstützung

Sowohl für Knoblauch als auch für den Roten Sonnenhut (Echinacea Purpurea) wurde eine gesicherte antivirale Wirkung nachgewiesen. (4) Auch für die Cistrose (Cistus Incanus) konnte eine Studie der Charité Berlin 2007 bei akuten Atemwegsinfekten eine signifikante Verbesserung der Beschwerden und eine Abnahme des Entzündungsmarkers (CRP) nachweisen.
Weitere Heilpflanzen mit gesicherter antiviraler Wirkung sind neben den bereits genannten Bärlauch, Süßholz, Rosmarin und Kurkuma. Auch Propolis, Taigawurzel (Eleutherococcus), Senföle und das im Grüntee enthaltene Epigallocatechin (EGCG) zeigen antivirale Wirkung.
Kinder mögen warmen Holundersaft mit Zitrone (50% Saft/50% Wasser).
Sorgen Sie außerdem für erholsamen Schlaf, ausreichend Entspannung und ca. 40 Min. täglich Bewegung in der Natur.



Wir hoffen sehr, mit diesen immunstärkenden Maßnahmen zu helfen, Ihren körpereigenen Corona-Schutz zu optimieren, damit Sie gesund bleiben oder möglichst rasch gesund werden und wir gemeinsam diese Krise solidarisch meistern.


Mit den besten Wünschen

Herzlichst Ihre/Ihr

Dr. med. Brigitte Karner, Dr. med. Wolfgang Karner und das gesamte Praxisteam


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Quellennachweise:
1)  Literaturtipp: S. Fleischhauer, A. Süßmuth, Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen, AT Verlag
2)  Gassen. N.C. Nature Comm. 10, 5770/2019
3)  Literaturtipp: Dr. Brigitte Karner, Ulrike Gonder,  Keto richtig gesund, ZS Verlag 2020
4)  Rose, Markus A., Dtsch. Ärzte BL 2017;114(9): (8);D0:10.3238/PersPneumo2017030302, Akute Atemweginfektionen: Welche Therapieformen nützen – welche nicht?
5)  Urashima, M et al: Am J Clin Nutrition 2010
6)  Martineau AR: BMJ 2017
7)  Rabenberg M et al, BMC Public Health 2015
8)  (CELL Micobiol. 2018, 20: el12966; Mucosal; Immunol. 2019, Jul;12(4):843-850)
9)  Cochrane Database Syst. REV. 2015; (2):CD006895;Br J Nutr. 2014; 112:41-54
10) (1) Long Q, Deng H, Hu J et al., „Antibody responses to SARS-CoV-2 in COVID-19 patients: the perspective application of serological tests in clinical practice“